Der Pathfinder’s Guide to Eberron (sic!)

WrenEigentlich hatte ich ja vor, den Blog wieder vermehrt mit Beiträgen zu bestücken, habe mich stattdessen aber mal wieder mit meinem neuesten Vorhaben abgelenkt. Ich verspüre in letzter Zeit verstärkt den Wunsch, eine PbP-Kampagne im Paizo-Forum zu leiten, aber obwohl ich ein großer Fan der Paizo-APs bin, wollte ich mich nicht gleich mit einer so groß angelegten Kampagne übernehmen. Andererseits hat der kürzlich erschienene AP „Return of the Runelords“ als Abschluss der Runelords-Trilogie mich daran erinnert, dass ich den ersten Teil der Reihe, „Rise of the Runelords“ schon immer mal leiten wollte, und zwar am liebsten in Form einer Konversion in ein anderes Setting. Ich mag Golarion eigentlich, aber dennoch hat das Setting nie so ganz mein Interesse geweckt, wie das anderen Settings wie den Realms oder Eberron früher gelungen ist. Womit wir beim Stichwort wären, denn kürzlich bin ich auf die Wiederauflage Eberrons für D&D 5E gestoßen, und hab mir sofort den Wayfarer‘s Guide to Eberron zugelegt, zumal die aktuelle D&D Edition gerade ein Stück interessanter für mich geworden ist. Die Idee, die daraus entstanden ist, ist die, dass ich zumindest das erste Abenteuer der RotRL-Trilogie nach Eberron transferieren möchte, um es als PbP anzubieten. Was daraus wird, wird man dann sehen, im Idealfall arbeite ich mich auf diese Weise durch alle 3 APs der Trilogie durch, aber erst mal denke ich nur an das erste Abenteuer (jedenfalls fast).

Ich möchte aber keine einfache Konversion der Form machen, dass ich die Runenfürsten nach Eberron einbaue und die Abenteuer dann im großen Ganzen 1:1 übernehme. Statt dessen möchte ich das Abenteuer so gründlich wie möglich eberronisieren, sprich eigentlich übernehme ich vor allem den glücklicherweise recht generischen Grundplot und baue den nach Eberron um. Ich werde sicher noch genug Material aus dem Abenteuer übernehmen, und bestimmt kann man am Ende noch erkennen, wo ich mir meine Inspiration geholt habe, aber das ganze Pathfinderspezifische Zeugs (Runenfürsten, Sin Magic, Xin-Shalast usw.) fliegt auf alle Fälle raus.

Die Grundidee dafür hab ich vor Jahren schon mal im Paizo-Forum entwickelt. Runenfürst Karzoug ersetze ich durch , einen der mächtigsten Zauberer Eberrons, den ich bereits mehrfach in diesem Blog erwähnt habe. Passend dazu wird das Abenteuer in Ardev starten, einer kleinen breländischen Stadt an der Handelsstraße Richtung Drooam. Die komplette Kampagne würde für die ersten beiden Abenteuer in Breland bleiben (momentan tendiere ich dazu, das zweite Abenteuer teilweise nach Sharn zu verlegen, einfach damit die Stadt der Türme auch eine Rolle spielt. Aber auch Wroat oder vielleicht gar eine der kleineren Städte könnte hier zum Einsatz kommen), um dann im dritten Teil Drooam einen Besuch abzustatten(Fort Rannick wäre dann Orcbone, für den Hakenberg hab ich mehrere Ideen, das hängt davon ab, welche der Fraktionen Drooams ich hier einbauen möchte). Ab der zweiten Hälfte ginge es dann ab nach Xendrik, da ich dort erstens die Heimat der Riesen vorfinde, die ich für das vierte Abenteuer benötige, zweitens aber auch bereits einen Ersatz für die Stadt Xin-Shalast, den Hauptspielplatz des sechsten Abenteuers ausgemacht habe.

Für das fünfte Abenteuer sehe ich aktuell zwei Möglichkeiten. Der dortige Megadungeon ist ja stark vom Thema der Sündenmagie geprägt, die ich gar nicht verwenden möchte. Zum Glück aber spielt die Zahl 7 auch in Eberron an der ein oder anderen Stelle eine Rolle, so dass es mir recht leicht fallen könnte, den Dungeon relativ unmodifiziert zu verwenden.

Idee 1 würde das Thema Daelkyr in den Vordergrund stellen. Davon gibt es sechs bekannte, und da die Daelkyr ja Mordains Steckenpferd sind, wäre ich insgesamt bei Sieben angekommen. Passt auch zu dem Plan, die gesamte Trilogie zu bespielen, da die Daelkyr Eberrons sicherlich ebenso würdige Endgegner für die Spielercharaktere wären, wie es die Runenfürsten Golarions sein werden.

Idee 2 wäre womöglich etwas komplizierter umzusetzen. Ich bin nämlich gerade auf das Konzept der Feentürme(feyspires) gestoßen, die es zu 3.5-Zeiten wohl noch gar nicht gab, die mit der 4E aber Einzug ins Setting gehalten haben. Auch davon gibt es auf Eberron aktuell 7 Stück, was mir erlauben würde, den Megadungeon in kleinere Einzelteile zu zerlegen und die PCs ein wenig durch die Welt reisen zu lassen (schnelles Reisen ist ja einer der Vorzüge Eberrons). Netterweise ist einer der Feentürme schon vor langer Zeit von den Riesen Xendriks vom Himmel geholt worden, wäre also der perfekte Ersatz für Xin-Shalast. Nachteil wäre aber vermutlich, dass ich das Ende der Kampagne so dermaßen umschreiben muss, dass, ich den Plan, die Trilogie umzusetzen, vermutlich knicken könnte. Es sei denn, mir fällt etwas ein, wie ich die Themenkomplexe miteinander verknüpfe.

Glücklicherweise muss ich im ersten Abenteuer noch nicht alle Karten auf den Tisch legen, weswegen ich meine bisher nur halbgaren Ideen noch etwas ausarbeiten kann. Außerdem muss ich noch eine ganze Menge Material nachlesen, da der Reiz an solchen Konversionen für mich auch darin besteht, im Rahmen des existierenden Kanon zu bleiben, ohne Änderungen an bestehender Lore auszuführen. In Eberron dürfte das etwas einfacher als in den Reichen sein, da zumindest Stand heute die Zeit im Setting am Ausgangspunkt stehen bleibt. (A propos Reiche: Auch für die Forgotten Realms habe ich über eine Konversion schon mehrfach nachgedacht, die ist auch noch nicht vom Tisch).

Ich hoffe jedenfalls, die Ergebnisse dieser Konversion auch hier im Blog präsentieren zu können. Darüber hinaus gibt es ganz viel Pathfinder-Regelmaterial, dass noch der Konversion ins Setting harrt, auch da sollte der ein oder andere Beitrag drin sein. Vielleicht muss ich das Zeug ja sogar doppelt konvertieren, falls ich tatsächlich auf D&D 5E umsteigen sollte.

Aber eins nach dem anderen, erst mal hab ich eine Menge Stoff nachzulesen.

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