Ein Neuanfang(?)

Es ist fast ein Jahr her, dass ich den letzten Post gesetzt hab (und auch die Jahre davor war ich hier nur sehr sporadisch unterwegs), und während ich (wie immer) natürlich Pläne habe, halte ich mich mit Ankündigungen lieber zurück und schau erst mal, ob ich meine kleine Plattform hier wieder regelmäßig mit Inhalten befüllen werde. Es sei nur so viel gesagt, dass Rollenspiel immer weniger im Fokus meiner Freizeitgestaltung steht, und ich mich dafür wieder mehr dem Lesen zugewandt habe. Musik spielt natürlich grundsätzlich eine wichtige Rolle, für den Anfang werde ich also wahrscheinlich vor allem Buch-, vielleicht auch Musikrezis posten.

In der letzten Zeit hab ich mal wieder meine Regale und meinen Kindle auf der Suche nach den vielen Büchern durchforstet, die ich bereits besitze, aber noch nicht gelesen habe. Außerdem versuche ich gerade, etwas Ordnung in meine Goodreads-TBR zu bringen. Gleichzeitig habe ich gerade meinen Leseplan für den Rest des Jahres erstellt. Der ist, um ehrlich zu sein, völlig überambitioniert und wird vermutlich noch die ein oder andere Änderung aufgrund von Neuerscheinungen haben, die ich gerade nicht auf dem Schirm habe. Meine Hoffnung ist, dass der Plan mich dazu motiviert, dem Lesen mehr Zeit zu widmen, ich werd mich aber bestimmt nicht auspeitschen, wenn ich, was wahrscheinlicher ist, nur einen Teil der Bücher zu lesen bekomme. Wirklich vorgenommen habe ich mir eigentlich nur, dieses Jahr noch die Sturmlichtchroniken von Brandon Sanderson und die Suneater-Saga von Christopher Ruocchio durchzubekommen, und dass sollte ich in jedem Fall hinbekommen.

Im Moment lese ich gerade den ersten Band der Talon-Duologie von Jen Williams, Talonsister, eine in Deutschland viel zu sehr unter dem Radar fahrende fantastische Schriftstellerin, die für ihre Bücher schon mehrfach für die British Fantasy Awards nominiert bzw. damit ausgezeichnet wurde. Für den Monat August sieht mein Leseplan dann folgendermaßen aus:

Christopher RuocchioTales of the Suneater, Vol. 1
Jen WilliamsTitanchild (Talon 2)
Christopher RuocchioDemon in White (Suneater 3)
Cormac McCarthyAll the Pretty Horses
Brandon SandersonDie Worte des Lichts (Sturmlicht 3)
Brandon SandersonDie Stürme des Zorns (Sturmlicht 4)
Julie LeongDie Wahrsagerin kleiner Schicksale
Brandon SandersonDas Herz der Sonne
Molly O’NeilWaterwitch
Nicola GriffithHild
Sarah Rees BrennanLong Live Evil
Becky ChambersDer lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
Becky ChambersZwischen zwei Sternen
Becky ChambersUnter uns die Nacht
Becky ChambersDie Galaxie und das Licht darin
Kate ElliottThe Witch Road

Die Mischung aus englischen und deutschsprachigen Büchern hängt übrigens einfach davon ab, in welcher Sprache ich die Bücher lesen will, wobei das manchmal täuschen kann, wenn der deutsche Verlag die Übersetzung mit dem Originaltitel belässt oder, wie bei Waterwitch, durch einen anderen englischsprachigen Titel ersetzt. Ich lese gerne im Original, würde aber die deutschen Verlage auch gerne ermutigen, nicht nur Romantasy zu übersetzen und zu veröffentlichen, und das geht halt nur, wenn man dafür auch ein bissl Geld auszugeben bereit ist. Die Liste ist bereits priorisiert, die ersten 6 Einträge sind das, was ich im August auf alle Fälle lesen will, der Rest fällt dann schon in die Kategorie „Wenn’s gut läuft“.

Und nebenbei höre ich mich gerade durch das diese Woche neu erschienene Album von Shadecrown mit dem einfachen Titel „0“, eine mir bis dato unbekannte Band aus Finnland, die mit ihrer Mischung aus sehr melodiösen Doom Death mit einigen progressiven Einschlägen bei mir alle wichtigen Boxen tickt. Klingt teilweise wie die ebenfalls finnische Combo Slow Fall, deren vorletztes Album „Obsidian Waves“ bei mir im Jahr 2023 rauf-und runterlief, und vermutlich wird auch dieses Album bei mir noch das ein oder andere Mal über den virtuellen Plattenteller rotieren. Hier ein Ausschnitt:

P.S. Ich hab mich übrigens entschlossen, in Zukunft alle Beiträge auf diesem Blog in deutscher Sprache zu veröffentlichen. Meine Rezis schreibe ich allerdings typischerweise auf Englisch, die werde ich aus Gründen der Zeitersparnis wahrscheinlich durch ein Übersetzungsprogramm jagen und dann noch einmal überarbeiten, damit sie vernünftig klingen. Falls das gar nicht klappt, drehe ich den Prozess einfach rum, das hängt dann gegebenenfalls vom Feedback ab, dass ich hoffentlich irgendwann bekomme.

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