Eigentlich wollte ich ja etwas ganz anderes machen, musste aber unbedingt noch schnell meinen Blog-Feed durchschauen und bin dabei an Greifenklaues Eintrag hängen geblieben. Und da ich schon wieder viel zu lange nichts gepostet habe, gehe ich doch einfach frisch ans Werk:
F1. Kinder im Rollenspiel:
Finde ich generell uninteressant, zumal ich mit schwertue, für meine Lieblingsgenres Szenarien vorzustellen, in denen das Sinn machen würde. Ausnahme wäre wahrscheinlich ein Harry Potter-Rollenspiel oder etwas ähnliches, da hat man es in den Büchern allerdings nur ganz am Anfang (wenn überhaupt) noch mit Kindern zu tun. Ich muss aber auch zugeben, dass der Stranger Things-Hype bisher komplett an mir vorbeigegangen ist, das könnte meine Meinung vielleicht ändern. Und nein, ich hab noch nicht.
F2. Wie gefallen dir Alternate History Szenarien und was hast du da schon gespielt?
Zählen Shadowrun. Cthulhu und World of Darkness? Dann die, ansonsten beschränkt sich mein Kontakt zu Alternate History eher auf die Lektüre entsprechender Romane. Liegt nicht mal am grundsätzlichen Desinteresse, sondern eher daran, dass ich dafür wohl zu detailverliebt bin, und es mich als sehr historieninteressiertem Menschen wahrscheinlich extrem frustrieren würde, wenn die Spieler auf entsprechende Details so gar keinen Wert legen. Um ehrlich zu sein, gilt das schon für reine Fantasysettings, aber da die eh erfunden sind, fällt es mir leichter, Unstimmigkeiten oder Abweichungen zu akzeptieren.
F3. Thematische Gruppen:
In solchen Gruppen gespielt oder für sie geleitet hab ich noch nicht, fände es aber prinzipiell interessant, speziell wenn die Gruppe ein wenig gegen das Setting/Abenteuer gebürstet wäre. Ob das mechanisch interessant wäre, hinge wohl vor allem von der Art der Gruppe ab. Klassenbasierte Systeme, wie ich sie bevorzuge, gehen im Normalfall von einer Gruppe aus, bei der die verschiedenen Talentbereiche von unterschiedlichen Charakteren abgedeckt werden. Eine Gruppe, deren Mitglieder alle aus einer Klasse stammen, brächte da grundsätzlich schon ein paar Herausforderungen mit sich.
Mich würde aber eher der storytechnische Aspekt interessieren. Ein Team von Soldaten oder Agenten, die Crew einer Mannschaft, Mitglieder einer gemeinsamen Organisation, die deren Interessen vertreten müssen.
F4. Abstieg nach Avernus: Reizt dich ein Ausflug in die Unterwelt?
Ich bin ein großer Fan des Ebenensystems als einer Möglichkeit, das (D&D)-Universum zu erklären, in das eine Welt eingebettet ist (und das erklärt, wo die ganzen fiesen Monster und sonstigen Schurken herstammen, mit denen ein Held es tagaus, tagein zu tun hat. Gleichzeitig bin ich relativ wenig daran interessiert, diese unterschiedlichen Ebenen zu besuchen, falls das irgendwie Sinn macht. Das liegt aber auch daran, dass solche Besucht normalerweise erst für Helden einer höheren Stufe Sinn machen (also in dem Bereich, in dem ich mich eher nicht aufhalte. Gerade den Abyss bzw. die Hölle nehme ich gerne als Vorlagengeber für Plots in meiner Kampagnenwelt, aber da geht es eben um den Einfluss, den Teufel und Dämonen auf die Kampagnenwelt nehmen und den Kampf gegen ihre Anhänger, nicht um den direkten Konflikt mit ihnen.
Es gibt ein paar Ausnahmen, die man thematisch mit dem Begriff „Feenwelten“ umschreiben könnte. Planescape finde ich als Setting ebenfalls großartig. Gegen Stippvisiten hab ich auch nichts einzuwenden. Abstieg nach Avernus könnte ebenfalls eine Ausnahme sein, da hier mit den Vergessenen Reichen, dem Blutkrieg und dem Spiel auf niedrigeren Stufen gleich 3 Elemente zusammenkommen, die mich durchaus interessieren. Ich habe es aber noch nicht gelesen, und bin prinzipiell nicht allzu sehr von der Qualität der D&D-Module begeistert. Bei DtA haben aber immerhin gleich 4 Autoren mitgewirkt, die ihr Handwerk bei Paizo gelernt bzw. verfeinert haben, da erhoffe ich mir natürlich etwas besseres als sonst.
F5. Star Trek vs. Aliens:
Für mich gar keine Frage, I‘m a Trekkie for life. Und selbst wenn ich mich nicht entscheiden muss, lasse ich ein Aliens-RPG wohl eher links liegen, das Setting interessiert mich nun mal so gar nicht. Ehrlicherweise gebe ich aber auch zu, dass ich mich in den nächsten Jahren nicht als Spieler oder Spielleiter eines Star Trek-RPGs sehe. Ich hab einfach nicht mehr die Zeit und Energie, um mehr als ein Setting zu bedienen, und der Platz ist schon besetzt.
F6: Bonus-Frage:
Lass ich offen. Das ist jetzt das zweite Mal, dass ich überhaupt bei der Blog-O-Quest mitmache (und das erste Mal war 2018), von daher weiß ich auf Anhieb gar nicht, ob ich überhaupt interessante Fragen hinbekäme, zumal ich inzwischen eher beobachtender als aktiver Teil der Szene bin (ich bin so Out of the Loop, dass ich erst mal googeln musste, was die Tales from the Loop überhaupt sein sollen, ganz zu schweigen von den anderen in Frage 1 genannten Spielen, die schon so klingen, als wollte ich sie gar nicht kennen ^^). Frag mich nochmal, wenn ich es schaffen sollte, mal über mehrere Monate hinweg dem Format treu zu bleiben.
Den RPG Carneval kenne ich ja sowohl in seiner englischen als auch der deutschen Version, über die RPG-Blog-O-Quest bin ich aber erst kürzlich eher zufällig gestolpert. Und habe spontan entschieden, dass das auch ein schönes Format ist, an dem ich mich versuchen möchte. Die Oktoberfragen dieses Monats kommen von