Es ist eine ganze Weile her, dass ich über das Setting in meinem Kopf geschrieben habe, und wenn ich ehrlich bin, habe ich in dieser Zeit auch nicht wirklich daran gearbeitet. Und eigentlich sollte auch dieser Eintrag nicht um Tetheril gehen. Vielmehr bin ich gestern beim Durchstöbern der von mir abonnierten Blogs auf die Frage gestoßen, wie ich zum Thema Schusswaffen im Fantasy-Rollenspiel stehe. Was mich ein bissl ins Grübeln gebracht hat, weil ich zu dem Thema eine für mich selbst etwas merkwürdige Haltung habe. Persönlich brauch ich Schusswaffen nämlich so gar nicht in meiner Fantasy, zumindest, wenn es um Fantasyliteratur geht. Ich müsste jetzt lügen, aber mir fällt gerade so gar kein Fantasyroman ein, der mir so richtig gut gefallen UND der Schusswaffen enthalten hat. Offensichtlich trenne ich da sehr stark zwischen Fantasy und anderen Genres, in denen Schusswaffen natürlich durchaus vorkommen (dürfen).
Ganz anders verhält es sich dagegen bei den von mir favorisierten Computerspielen. Sei es die Final Fantasy-Reihe mit ihren Gunblades, das Warcraft-Universum, in dem es alle möglichen Arten von Schusswaffen gibt, Action-RPGS wie Sacred oder Torchlight, vor allem aber auch diverse Steampunk-Spiele, bei denen die Kombination von Magie und Technik geradezu zur Grundausstattung gehört, in Computerspielen macht mir die Kombination von Fantasy und Schusswaffen rein überhaupt nichts aus.
Ebenso zwiespältig verhält es sich mit mir und Tabletop-Rollenspielen. Ich würde nie auf die Idee kommen, in den Vergessenen Reiche oder der Welt des Schwarzen Auges einen Charakter bauen zu wollen, der Schusswaffen benutzt. Wenn es aber um Eberron geht, eine Welt, in der Magie als Technikersatz verwendet wird, stört es mich geradezu, dass es in dieser Welt keine Technikentwicklung ohne Magie geben soll (da hab ich sogar schon mit Settinggründer Keith Baker drüber diskutiert, der zwar sehr gute Gründe hatte, warum er gerne auf Schusswaffen verzichten möchte – und netterweise auf seiner Homepage selbst Möglichkeiten aufzeigte, wie man das trotzdem einbauen könnte). Offenbar ist in meiner Fantasy also doch Platz für Technik und speziell für Schusswaffen.
Und auf diesem Umweg bin ich in Tetheril gelandet, da ich auch für dieses Setting zumindest lose über den Einbau von Steampunk-Elementen nachgedacht habe. Ausgangpunkt des Settings ist ja die Zerstörung eines ganzen Kontinents, der die Überlebenden (den jämmerlichen Rest der Menschheit) dazu zwingt, bei den Elfen um Zuflucht nachzusuchen. Gleichzeitig ist dieser Kataklysmus aber auch damit verbunden, dass die Menschen weitgehend den Zugang zur Magie verlieren. Da liegt es natürlich nahe, diesen Verlust mit der Entwicklung von Technik abzufedern, immerhin sind die Menschen ja ein erfinderisches Völkchen. Gewisse Technikgrundlagen sind ja auch im Durchschnittsfantasy-Setting durchaus vorhanden, von daher müsste man ja das Rad nicht komplett neu erfinden, davon abgesehen hätte das aber auch einige settingtechnische Implikationen, über die ich noch genauer nachdenken muss.
Prinzipiell aber gefällt mir die Idee zunehmend besser. Zumal Tetheril ja schon sehr viele typische Fantasy-Elemente a la Vergessene Reiche enthalten wird, die mit einem eher technischen Ansatz kollidieren zu lassen könnte sich als durchaus spannend erweisen.
Ein neues Jahr beginnt, und wiewohl ich nicht viel von guten Vorsätzen zum Jahreswechsel halte, brauche ich dennoch mal wieder eine kleine Erinnerung an mich selbst, dass ich hier wieder dringend aktiver werden sollte. Und immerhin habe ich meine letztjährige Goodreads Reading Challenge geschafft, vielleicht klappts also auch mit dem Blog. Zeit für eine kleine Bestandsaufnahme.
Miles Morales ist wohl der inzwischen bekannteste der neuen Garde junger Superhelden, die Marvel unter anderem auch deswegen entwickelte, um für mehr Diversität in ihrem Superheldenroster zu sorgen. Ursprünglich der Nachfolger des im Ultimate-Universum verstorbenen Peter Parker, erfreute sich der junge Afro-Latino sehr schnell großer Beliebtheit und wurde folgerichtig im Zuge der Universenvereinigenden Secret Wars Storyline ins neue Hauptuniversum gerettet. Ich kenne ihn persönlich nur aus seinen Anfängen und später Teilen der Champions-Reihe, bin also nicht über seine jüngere Entwicklung auf dem Laufenden. Der Neustart der Serie, deren erste 6 Romane seit Anfang Dezember im Sammelband „
Nachdem sich DC mit ihrer Neuinterpretation des DC Universums im Rahmen ihrer „The new 52“-Initiative (auf Deutsch einfach: Das neue DC Universum) doch sehr starker Kritik ausgesetzt war (wie üblich bei Kontinuitätsbrüchen), besann man sich schnell eines Besseren und startete mit „Rebirth“ im Mai 2016 einfach nochmal von Neuem, diesmal mit dem Ziel, an den Status Quo vor dem Flashpoint-Event anzuknüpfen, der die Neue 52 seinerzeits eingeleitet hatte. Das ist jetzt auch schon wieder 3 Jahre her (bzw. 2 Jahre für die Leser der deutschen Ausgaben) aber dennoch ein guter Zeitpunkt, um wieder in die Serien einzusteigen, ohne allzuviel Vorwissen zu benötigen.
I obviously can‘t do without any structure, so while pondering what to write about, I immediately thought about how to set the different topics apart from eachother. So I introduce a system of abbreviations to put in the title of a given blog entry, making search easier and simultaneously giving an early hint at the topic in question. Those abbreviations are:
As alluded to in my lost blog post, I want to run an Ironfang Invasion game in the Realms and I want to make sure that it fits as seamlessly as possible in the Realms Canon already existing. Realms Canon, as I define it, means the setting status as of 1372DR, the year of the 3E Forgotten Realms Campaign setting. That means that this book is what everybody playing in my game can take for granted, while every bit of lore that came before it might be changed so that it better fits my vision of the Realms (though those changes might be pretty minor, because I love most of the stuff written for the Realms during the AD&D era). It also means that the official history of the Realms after that date didn‘t happen yet and probably never will. In fact, my campaign will start a little bit sooner, at the end of 1370 DR, for reasons I‘ll explain a little bit later.